10./11. April 2009 Las Vegas

Schlaflos in Vegas...


Für heute hatten wir Shopping geplant und wollten eigentlich mal so richtig ausschlafen. Leider war der Lärm von der Strasse ziemlich heftig und wir konnten vor 3 Uhr beide nicht einschlafen. Gegen 5 Uhr weckte uns der Lärm der startenden und landenden Flieger, so dass wir beide quasi mitten in der Nacht schon wieder wach waren.Dass die Flieger ihre Start- und Landebahn mitten durch unser Zimmer hatten, sagte uns vorher keiner... war deshalb die Suite so billig??? :woot:

Das konnte ja heiter werden. Wir standen gegen Acht Uhr wie gerädert auf. Da musste was passieren, so wollten wir keinesfalls die nächsten Tage verbringen – Las Vegas war eigentlich für eine kurze Verschnaufpause gedacht.... Deswegen rief ich beim Bell Desk an und man versprach mir Abhilfe - ich sollte mich kurz unten melden. Ich ging gleich runter und schilderte unser Problem und bekam auch sofort ein anderes Zimmer.

Wir schauten uns kurz das Zimmer an, aber irgendwie schien die Dame mein Problem nicht verstanden zu haben. Das Zimmer war im selben Stock - und ebenfalls auf der Flughafenseite. Ich fuhr wieder runter und bat um einen erneuten Tausch. Diesmal war das Zimmer auf der 8. Etage und auf meine Nachfrage, auf welcher Seite das Zimmer liegt, stellte sich heraus, dass es wieder die Flughafenseite wäre. :patsch:

Wir sind ja beide wirklich geduldige Gäste und es braucht schon eine Weile, bis man uns aus der Fassung bringt. Aber da wurde ich dann doch langsam zickig. Ich fragte sie, ob sie unser Problem mit der Flughafenseite eigentlich nicht begriffen hätte oder ob es nur Zimmer auf dieser Seite gäbe……Dann endlich fing Miss Bell Desk an zu denken und - oh Erleuchtung - sie hätte ja noch ein Zimmer im 16. Stock mit Mountain View (also raus zur Interstate...). Das war für uns aber o.k, Ich sagte, wir schauen es kurz mal an, aber das Zimmer war dann wirklich in einer besseren Lage und von der Strasse, sowie vom Flughafen würden wir dies mal fast nichts hören. Mit dieser Zimmertauscherei ging uns ganz schön viel Zeit flöten und so starteten wir gegen 12.00, als wir unsere Sachen vom einen ins andere Zimmer gebracht hatten.

Als erstes war Shopping angesagt, ich brauchte dringend neue Schuhe zum Radfahren und zum Laufen. Ausserdem wollten wir uns jeder Jeans kaufen, unsere Tochter hatte uns ein Christian Audigier – kein Ed Hardy!!! - Shirt in Auftrag gegeben. Diese Audigier-Shirts fand ich ganz klasse, im Gegensatz zu dem Ed-Hardy-Zeugs. Und mit 92 Dollar war das Shirt im Verhältnis zum deutschen Preis mit 259 Euro ja noch relativ günstig.

Danach fuhren wir noch zur Fashion Show Mall, weil Willy an seiner Sonnenbrille ein Nasenpad verloren hatte, das bekamen wir dann dort bei einem Optiker. Da Shoppen ja ziemlich anstrengend ist, gönnten wir uns einen “Drink” an der Sauerstoffbar mit Nacken- und Rückenmassage und einem Dopingmittel, das wie Red Bull auf Zimt schmeckte und uns die nächsten 46 Stunden Energie spenden sollte. Für 5 Dollar zu zweit kann man das ja mal machen....Na, wenn das nix is in Sin City.....

Ich werde mich aber nächstes mal beschweren, das Dopingmittel hat 4 Stunden weniger gehalten….. :sveto:

Nachdem wir jetzt wie neu waren, stürzten wir uns ins Nachtleben. Im Luxor hatte ich dann ein bisschen Glück und gewann mit 5 Dollar Einsatz 60 Dollar. Als Absacker gönnten wir uns noch einen 190 Octane und gingen dann in unsere neue Suite.

Wir wurden am nächsten Morgen gegen 9.00 Uhr wach und waren beide frisch, munter und ausgeruht. Unsere neue Suite war also eine sehr gute Wahl und das Doping hielt und hielt.....

Für heute war eigentlich gegen Mittag eine Fahrt ins Valley of Fire zum Sunset geplant. Diesen wunderschönen Park hatten wir letztes Jahr sträflich vernachlässigt, wir hatten bis dahin einfach schon zu viele rote Steine gesehen und wir waren richtig übersättigt.

Leider war der Himmel sehr bewölkt und auch TWC meldete uns nix gutes. Wir erkundeten den unteren Teil des Strips, - MGM, New York und arbeiteten uns langsam nch oben vor. Am Strip war Dauerstau – aber es war ja immerhin auch Ostersamstag und alles was Beine und Reifen hatte, war unterwegs....

Zwischendurch telefonierten wir mit Manni und Thorsten und verabredeten uns für 21.00 auf einen Drink ins Ellis Island.

Abends wären wir gerne zum Buffet ins Bellagio gegangen, aber die Schlange war uns viel zu lang, wir wollten ja auch nicht unpünktlich sein und hungrig waren wir auch. Wir landeten im Paris in der “Burger Brasserie” und hatten einen total dekadenten Burger mit Kobe-Beef für 19,9 $. Der Burger schmeckte super gut und hinterher waren wir pappesatt. Der Cole Slaw dazu war ebenfalls total lecker und wir tranken einen schönen trockenen kalifornischen Rotwein dazu. Dermassen gestärkt und leicht angeschickert, machten wir uns dann auf den Weg zum Ellis Island, wo Thorsten und Sabina bereits auf uns warteten. Wir erzählten uns ein wenig unsere Erlebnisse vom Tag und beschlossenn dann, drinnen auf die Mannis zu warten.

Irgendwann nach Neun trafen die 3 dann auch ein, kaum sassen sie aber, wurden sie aufgefordert, dass Susan das Lokal verlassen sollte. Geli kam der Aufforderung natürlich sofort nach und wir vereinbarten mit Manni, dass wir uns anschließend im Luxor treffen würden. Irgendwie ist es keinem von uns vorher eingefallen, dass in eine Bar ja nur über 21-jährige reindürfen.....

Wir tranken dann aus und verließen dann ebenfalls die Karaoke-Bar – das ist uns aller aber nicht schwergefallen, die Karaoke-Künstler waren zum Lachen zu gut und zum Bleiben zu schlecht....

Wir 4 teilten uns dann wieder ein Taxi und fuhren bis zum Luxor. Sabina war müde und wollte auf ihr Zimmer, wir 3 hatten noch Lust auf ein Erfrischungsgetränk und holten uns jeder einen 190 Octane – wie immer ohne Extra Shot. Manni und Co. fanden wir ein Stockwerk höher in einem Food-Court, wo wir unseren letzten Abend miteinander verbrachten. Nach einer Stunde oder so machten wir uns dann alle auf Richtung Suiten. Der Abschied gefiel uns allen nicht, aber da Manni und wir noch unsere Gutscheine fürs Frühstücksbuffet hatten, verabredeten wir uns noch für den nächsten Morgen. Von Thorsten mussten wir uns gleich verabschieden, das war leider der letzte Tag mit ihm auf unserer Tour.

Wir hatten beide noch keine Lust, schlafen zu gehen, deswegen gingen wir noch ein bisschen gamblen, wo wir auch Manni noch ein paar Mal über den Weg liefen. Gegen 2 Uhr waren wir dann aber richtig müde und fuhren in den 16. Stock hoch in unser bescheidenes Zimmerchen

Gefahrene Meilen: wenig, wir sind fast immer gelaufen
Geschlafen: haben wir auch
Gegessen haben wir am 10.: Village Eateries/New York Las Vegas, am 11. Burger Brasserie