7. Tag - Sanibel Island - Miami

Bridge Searching

Logisch, dass heute, wo wir leider von dieser schönen Insel wegmüssen, das Wetter wieder besser wird. Wir waren ganz schön traurig, wir hatten uns schon so auf ein bisschen Beach und Sonne gefreut. Na ja, kann man nichts machen. Zumindest wussten wir, dass wir in Miami nochmal schönes Wetter fürs Sightseeing haben würden.  

Auf Gut Glück steuerten wir als erstes unser am Tag vorher gebuchtes Hotel an, damit wir nicht mit dem ganzen Gepäck in Miami rumfahren mussten. Ausserdem hatte ich Schiss, dass uns das Dach aufgeschlitzt würde, denn wir konnten auch im Ford nicht alles im Kofferraum unterbringen.

 

Wir hatten Glück und unser Zimmer war schon fertig. Schnell brachten wir das Gepäck aufs Zimmer, schnappten Kamera und Camocorder und machten uns auf den Weg. Logisch, dass ich mal wieder was im Zimmer vergessen hatte, was wir nachher noch dringend brauchen würden.....

 

Als erstes fuhren wir nach Key Biscayne, um ein schönes Bild von der Skyline von Miami zu bekommen - aber Fehlanzeige - da hatte ich mir wohl was falsches gemerkt. Ich konnte zwar ein schönes Foto machen, das war aber nicht das, was ich haben wollte.  

Danach steuerten wir Miami Beach und den Ocean Drive an. Wir fahnden ganz schnell einen kostenlosen Parkplatz ganz am Anfang der populären Strasse und liefen gemütlich den Drive entlang Richtung Norden bis zum Ende.  

Auf dem Rückweg liefen wir am Strand entlang bis zum anderen Ende, von wo man einen Blick auf Fisher Island hat.

 

Die exklusive, 82 Hektar große Insel ist der Zweit- oder Drittwohnsitz für so manche Berühmtheit. Arnold Schwarzenegger, Paul Newman, Demi Moore und Jack Nicholson, um nur ein paar zu nennen, wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft von Boris Becker.

 

Die Insel ist schwer bewacht und nur per Boot oder Helicopter zu erreichen. Nicht mal in Google Maps kann man ein Bildchen davon erhaschen.

 

Dort konnten wir auch ein kleineres Kreuzfahrtschiff beim Auslaufen beobachten.

 

Dann machten wir uns auf die Suche nach einer ganz bestimmten Brücke - genau von diesem Standort hatte ich mir eine Wegbeschreibung ausgedruckt - und wie bereits erwähnt, im Hotel liegengelassen.

 

Wir versuchten es dann auf eigene Faust, denn ich wollte unbedingt dieses Bild haben: die Skyline von Miami im Hintergrund, davor die beleuchtete Brücke. Tja, was soll ich sagen - wir haben sie nicht gefunden. Egal, ich konnte trotzdem ein ganz nettes Bildchen von der Skyline machen. Und ein Model-Shooting konnten wir auch noch beobachten.

 

Abends machten wir uns dann zu Fuss auf in ein italienisches Restaurant - Bruschetta & Co. -, welches grade mal 300 m zu Fuss vom Hotel entfernt lag. Ich hab irgendein leckeres Nudelgericht gegessen, Willy hat sich für Fisch entschieden. Trotz ziemlich kühler Aussentemperaturen und trotz Jacken hatten wir uns beide dort den A...h abgefroren.

 

Gegen 21.00 Uhr waren wir wieder im Hotel, nun folgte das leidige Packen und Wiegen. Laut unserer Gepäckwage hatten wir bei einem Koffer genau 23 kg und im anderen 22,5 kg. Wir waren schon gespannt, was die Flughafenwaage anzeigt.

 

Nach einem letzten Schlückchen Wein und ein bisschen Ami-TV machten wir gegen 24.00 Uhr das Licht aus.

 

Tag 8