1. Augugst 2012

Capes, Capes, Capes

 

Heute morgen checken wir aus, es geht weiter entlang der Oregon Coast. Schade eigentlich, denn im Olympic NP und Umgebung hätten wir noch locker 2 Tage aushalten können, aber wie immer: zuviele Ziele und zuwenig Zeit.

 

In Astoria fahren wir über die Astoria-Megler Bridge, wo wir dann auch Washington verlassen und in Oregon sind.

 

Die Megler Bridge wurde 1964 nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt, ist 400 feet hoch, hat eine Länge von 4,1 Meilen – und ist damit die längste Auslegerbrücke der Welt. Auslegerbrücken werden auch Gerberbrücken genannt, nach dem deutschen Erfinder, dem Ingenieur Heinrich Gottfried Gerber

 

 

Sie hält Windgeschwindigkeiten von 150 mph und 9 mph Strömungsgeschwindigkeit aus. Leider ist es ziemlich diesig, trotzdem sieht die Brücke total imposant aus. Leider sind grad Bauarbeiten im Gange, bevor es die Brücke hochgeht, dürfen wir uns eine Weile den flagman ansehen.

 

 

Als nächstes wollen wir zum Wrack der Peter Iredale im Fort Stevens SP, das wir aber erst mal nicht finden, weil wir zu weit die Strasse entlangfahren. Dafür landen wir an einem Strandabschnitt, der sich „Mouth of the Columbia River“ nennt und wo wir jede Menge Pelikane sehen, die von uns ausgiebig geknipst und gefilmt werden.

 

Auf dem Rückweg finden wir die richtig Einfahrt, wir parken und schauen uns das Wrack an. Diese Idee haben viele andere auch, somit ist es nicht ganz einfach, die paar rostigen Metallteile ohne Publikum abzulichten.

 

Nächster Halt ist Cannon Beach, aber der Ort ist so was von nervig und total überfüllt, dass wir nur kurz ein Foto von den Haystacks in leider wieder trübem Wetter schiessen und anschliessend sofort die Flucht ergreifen.

 

Zwischen Cannon Beach und Nehalem ist die 101 gesperrt und wir müssen uns in einer elend langen Schlange durchs Hinterland quälen. Ein paar Wagen vor uns entdecken wir diesen uralten Volvo, der dann aber irgenwann urplötzlich abbiegt und fast auseinanderbricht, als er in ein Schlagloch reinfährt.

Kurz nach Tillamook erreichen wir den Hwy 101 wieder, leider schaffen wir den geplanten Besuch in der Käsefabrik nicht mehr, da wir noch einiges vorhaben und uns die Umleitung viel zu viel Zeit gekostet hat.

 

 

 

In Rockaway Beach machen wir einen kleinen Halt, um uns die Beine ein wenig zu vertreten. Der kleine Ort sieht ganz nett aus, mehr aber auch nicht.

 

Als nächstes Ziel haben wir uns Cape Meares ausgesucht, auch von hier aus hat man wieder einen tollen Blick auf den Pazifik und die Felsen mit den Arches.

 

Anschliessend laufen wir den Trail zum Octopus Tree, wo wir die Bekanntschaft einer Kroatin machen, die zwar so gut wie keinen Brocken Englisch kann, aber künftig hier leben möchte – bei Ihrem französischen Freund, dessen englisch nicht viel besser ist.

 

Danach geht es weiter die Küste entlang, vorbei am Cape Lookout SP bis zum Cape Kiwanda. Dort vertreten wir uns noch ein wenig die Beine bis wir zu unserem Übernachtungsziel Lincoln City aufbrechen.

 

Nach dem check in erkundigen wir uns, wo wir lecker Seafood bekommen, leider hat die Gute an der Rezeption nicht die geringste Ahnung und kann uns nur ein Steakhaus empfehlen, in dem es Fisch und Co. Gibt . Wir machen uns daher auf eigene Faust auf die Socken, das von uns ausgesuchte Lokal hat heute aber leider Ruhetag, darum entscheiden wir uns doch für das Steakhaus, leider war das Essen nicht so besonders, aber satt sind wir auch geworden...

 

gefahrene Meilen: 250

Wetter: vormittags trüb, ab mittags dann sonnig

Hotel: Sea Horse Oceanfront

Highlight des Tages: Fort Stevens SP

Karte:

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