13. August 2012

Flower Power am Mt. Rainier

Longview - Yakima

 

An diesem Morgen sind wir sehr früh wach, keiner von uns hat besonders gut geschlafen, wir sind mehrfach aufgewacht. Nix wie weg hier – nicht mal den üblichen Morgenkaffee im Zimmer trinken wir, es ist uns alles einfach zu schmuddelig.

 

Wir frühstücken nebenan im McD, immerhin ist der Kaffee dort trinkbar. Wir essen eine Kleinigkeit und machen uns auf die Socken zum Milky Way ähm Mt. Rainier.

 

 

Wir fahren bis Randle noch einmal die selbe Strecke, die wir gestern zurückgefahren sind, dann geht es für uns geradeaus weiter. Irgendwo an der 12 zu übernachten, hätte natürlich weitaus mehr Sinn gemacht, aber hinterher ist man immer schlauer...

 

Plötzlich zieht vor uns eine Wolke über die Strasse, das sieht toll aus. Wir fahren an einer Christbaum-Plantage vorbei und halten immer mal wieder auf der Strecke an, wenn wir etwas nettes sehen.

 

Dann fahren wir durch eine markante Einfahrt in den Mt. Rainier NP. Wir machen einen kurzen Stop an den Narada Falls, wo wir erst ganz alleine sind, nach und nach halten aber immer mehr Leute an, deswegen machen wir uns wieder auf die Socken und fahren weiter nach Paradise.

 

 

Dann erblicken wir den Mt. Rainier zu ersten Mal in seiner vollen Pracht – was für ein majestätischer Anblick.....

.....und dann verfalle ich in einen Blümchen-Knips-Rausch. Wir sind total fasziniert von der Blumenpracht, so etwas haben wir noch nicht gesehen – wie das blüht, einfach nur toll - geniesst einfach die Diashow :)

 

 

Wir fahren weiter bis zum Henry M. Jackson Visitor Center. Dort sehen wir uns ein wenig um und beschliessen dann, einen der Hikes zu machen. Welchen, wollen wir dann vor Ort sehen, es gibt ja ein paar Möglichkeiten und alle führen irgenwie nach oben.

 

Wir rechnen nicht mit einem längeren Aufenthalt, deswegen cremen wir uns nicht ein. Eine halbe Stunde bis Stunde können wir beide in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

 

Auch hier knipse ich wieder wie blöd, die vielen wunderschönen Blumen schreien geradezu danach.

 

Hier entsteht mein absolutes Lieblingsfoto:

 

Wir laufen höher und höher und merken gar nicht, wie lange wir schon unterwegs sind. Dann liegt Schnee, wir rutschen mehr schlecht als recht über das Schneefeld und haben unseren Spass, bei einer kleinen Schneeballschlacht.

 

Dann ist Schluss für uns, wir sind mittlerweile mehr als zwei Stunden hier oben und wir dürfen ja auch wieder zurück, auch nach unten brauchen wir so lange, weil wir immer wieder anhalten, fotografieren und geniessen.

 

 

Wir laufen höher und höher und merken gar nicht, wie lange wir schon unterwegs sind. Dann liegt Schnee, wir rutschen mehr schlecht als recht über das Schneefeld und haben unseren Spass, bei einer kleinen Schneeballschlacht.

 

Dann ist Schluss für uns, wir sind mittlerweile mehr als zwei Stunden hier oben und wir dürfen ja auch wieder zurück, auch nach unten brauchen wir so lange, weil wir immer wieder anhalten, fotografieren und geniessen.

 

Ich versuche noch, den Gletscher etwas heranzuzoomen und kleine "Wasserfälle" einzufangen.

 

Unten am Parkplatz merke ich so langsam, wie meine Kniekehlen brennen, aber zu sehen ist nichts.

 

Wir fahren weiter, wir haben noch genug Zeit und möchten uns auch noch Sunrise ansehen. Leider ist der Berg, bis wir dort ankommen, total in Wolken gehüllt, das macht keinen Sinn, man sieht fast nichts. So langsam macht sich tatsächlich ein ganz übler Sonnenbrand bemerkbar, komischerweise nur in den Kniekehlen, sonst nirgends....das tut richtig übel weh.

 

In Yakima fahren wir erst einmal in einen Walgreens und ich besorge mir ein Spray gegen Verbrennungen. Das hilft leider immer nur kurzfristig, aber es ist besser als nichts. Unser Hotel, das Oxford Inn ist ein Knaller. Eine supersymphatische Chinesin begrüsst uns, hier werden wir uns sicher total wohlfühlen. Sie gibt uns ein Zimmer mit Balkon und River-View – grösser kann der Unterschied zum Tag vorher nicht sein – und das für mehr als 10 Dollar weniger. Wir sind begeistert. Hier geniessen wir unser zweites Mikrowellenessen, dieses tolle Zimmer wollen wir ausnutzen, so gut es geht. Das Gläschen Wein schmeckt auf dem Balkon besonders gut, obwohl mir meine Kniekehlen so langsam Sorgen machen, die Schmerzen werden immer schlimmer und das Rot immer intensiver. Ich könnte mich in den Hintern beissen, dass ich mich nicht eingecremt habe.

 

gefahrene Meilen: 207

Wetter: sonnig und schön

Hotel: Oxford Inn

Highlight des Tages: alles

Karte:

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