17. August 2012

Flyin' fish, crabpot and a glassy Seattle-Night

Sightseeing in Seattle

Frühstück ist hier im BW nicht inklusive, wir beschliessen, unterwegs irgendwo zu frühstücken. Auf dem Weg zur Monorail kommen wir am Experience Music Project (EMP) - einem Rock&Roll Museum, geplant von Frank Gehry. Von ihm stammt auch der Entwurf der Cleveland-Clinic in Las Vegas.

 

 

Wir fahren mit der Mono Rail (einfache Fahrt 2,25$ pro Person) bis zur Endstation, holen uns in der Westlake Mall etwas zu beissen und einen coffee to go, dann geht es erst einmal Richtung Pike Place Market.

Wir fahren mit der Mono Rail (einfache Fahrt 2,25$ pro Person) bis zur Endstation, holen uns in der Westlake Mall etwas zu beissen und einen coffee to go, dann geht es erst einmal Richtung Pike Place Market.

 

Wir sind recht früh dran und es ist noch nicht so furchtbar viel los. Viele Stände bauen gerade erst auf. Obst und Gemüse sehen aus wie gemalt, die Meeresfrüchte auch.

 

 

Wir bleiben natürlich am berühmten Fisch-Stand stehen und warten auf die fliegenden Fische. Das dauert auch nicht allzulange und die Männer ziehen ihre Show ab.

 

Dann laufen wir weiter Richtung Waterfront. Von weitem sehen wir ein Riesenrad, das scheint recht neu zu sein und wir schauen uns das ganze von unten an, beschliessen aber schnell, eine Fahrt zu kaufen. Gut, dass wir uns schnell entschlossen haben, denn es dauert nicht lange und die Schlange hinter uns ist riesig.

 

Die Kabinen sind geschlossen, deshalb sind meine Knie auch nicht besonders weich und ich kann die Fahrt auch geniessen.

 

Die Aussicht von dort oben ist klasse und wir bereuen die Fahrt auf keinen Fall.

Dann steuern wir unser nächstes Ziel an: den Crab Pot, auch ein Tipp aus dem Forum. Hier haben wir Glück, es gibt jede Menge freie Plätze und wir entscheiden uns, bei dem tollen Wetter draussen zu sitzen.

 

Wir geben unsere Bestellung auf, natürlich essen wir einen Crab Pot. Jeder bekommt ein Holzbrettchen mit einer Art Hämmerchen und einen übergrossen Latz.

 

Dann wird serviert:  der Crab-Pot kommt  in einer grossen Aluschüssel, diese wird dann auf dem Tisch ausgekippt. Wer Meeresfrüchte mag, wird begeistert sein - es schmeckt total toll und wir geniessen unter ständigen Ahs, Ohs und Mhhs unser Essen. Unser Crab Pot besteht aus roten Kartoffeln, Mais, zweierlei Muscheln, Wurst, Shrimps und Crab-Legs. Dazu gibt es geschmolzene Butter zum eintunken. Lustig ist auch die Geräuschkulisse um uns herum, an beinahe jedem Tisch wird fleissig mit dem Hämmerchen geklopft. 

 

So gestärkt bummeln wir noch eine ganze Weile an der Waterfront, dann machen wir uns langsam auf in Richtung Space Needle. Wir laufen nochmals zum Pike Place Market, ergreifen aber ganz schnell die Flucht, es ist rappelvoll. Den Rückweg machen wir zu Fuss. Wir besuchen unter anderem den Hammer-Man und staunen über blau angemalte Bäume.

 

Dort finden wir auch einen Starbucks und geniessen in der herrlichen Sonne einen eisgekühlten Frappuccino.

 

Wir haben uns morgens dazu entschieden, nur einmal auf die Needle zu gehen, und zwar so, dass wir noch ein wenig bei Tag oben sind und dann den Sonnenuntergang sehen können. Die Schlange vor der Needle ist riesig, wir teilen uns auf: Willy steht an die Schlange an der Kasse, ich stelle mich an die etwas kleinere Schlange beim Ticketautomaten. Am Automaten geht das wesentlich schneller und nach knapp 5 Minuten haben wir unsere Tickets.

 

Dann noch ein bisschen am Aufzug warten und schon geht es nach oben. Das Gedränge oben hält sich in Grenzen wir wir halten uns lange dort oben auf, wir kosten jede Minute aus, wissen wir doch, dass unsere Stunden in Seattle gezählt sind. Nach gut 3 Stunden machen wir uns wieder auf den Weg nach unten, wir wollen noch in das neue Glas-Museum.

 

 

Den Eintritt bekommen wir etwas billiger, da im Garten-Pavillon eine Feier stattfindet und wir dort deshalb nicht hineinkönnen.

 

Wer in Seattle ist, sollte sich einen Besuch dort auf keinen Fall entgehen lassen, der Eintritt von 19$ ist es definitiv wert. Man bekommt den Mund vor Staunen gar nicht mehr zu.

 

Im Garten geht es uns ebenso, es ist wunderschön, wie die Skulpturen im dunkeln beleuchtet sind. Wir bleiben, bis wir quasi hinausgeworfen werden.

 

Im Zimmer werden noch die letzten Vorräte vernichtet...d.h. Willy trinkt das letzte Bier und ich den letzten Schluck Wein. Ich schätze, wir können auf einen gelungenen Urlaub anstossen.

 

 

Gefahrene gelaufene Meilen: ca. 6

Wetter: sonnig und warm

Hotel: BW

Highlight des Tages: Chihuly Garden

Karte:

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