26. Februar 2013

Family-meeting

Overton - Las Vegas



Wieder haben wir super geschlafen, das North Shore Inn ist wirklich ein tolles Hotel. Naja, wir hatten natürlich auch Glück und hatten das ganze Motel fast für uns alleine.

Im Frühstücksraum sitzt bereits ein Pärchen, welches sich leise unterhält und das wir fröhlich mit Good morning begrüssen. Die Unterhaltung stockt, die beiden verwandeln sich in taubstumme und das bleibt auch so, bis sie nach ca. 10 min. ohne ein Wort zu sagen, um die Ecke verschwinden
:pipa: Kurz darauf checken sie aus und ich höre die beiden deutsch miteinander reden. Dachte ichs mir doch....das ist wieder mal typisch gewesen:nw:

Das juckt uns allerdings nicht weiter, denn es gibt überhaupt nix, was unsere gute Laune stören könnte
::;;FeL4;

Wir quatschen noch eine Weile mit den beiden total symphatischen Motelbesitzern, checken aus und los geht’s Richtung Sin City.

Der Verkehr läuft gut und recht bald erreichen wir Vegas. Da wir eh von Norden kommen, machen wir gleich noch einen Schlenker in das Outlet, ich will allerdings nur kurz nach Wanderschuhen schauen. Bei Timberland werde ich gleich fündig und ein paar Wandertreter wechseln den Besitzer.

Auf mehr Shopping hat keiner Lust, wir latschen zurück zum Auto und steuern das

an. Hier werden wir die nächsten 3 Nächte verbringen. Das Flamingo war unser erstes Vegas-Hotel, seither waren wir noch im "The Hotel" und im "Planet Hollywood". Aber das Flamingo gefällt uns, erstens sind die Zimmer günstig und zweitens liegt es einfach super. Und drittens gibts dort Jimmy Buffets "Margaritaville " mit der "5 o'clock somewhere " Bar.

Die Schlange in der Lobby ist elend lang, aber ich entdecke check-in-Automaten und nach wenigen Minuten halten wir unsere Zimmerkarten in den Händen. Das ist klasse, denn so umgeht man das anstehen. Ich sehe, dass eine Message für mich vorliegt, die rufe ich kurz auf – mein Dad hat mir seine Zimmernummer hinterlassen und so kann ich mich übers Haustelefon auch gleich bei ihm melden. Wir bringen unsere Koffer aufs Zimmer, richten uns kurz häuslich ein, machen uns frisch und dann freu ich mich total, meinen Dad wieder in die Arme schliessen zu können. Ganz nach dem Motto „When the mountains are pink, it's time to have a drink“ verbringen wir den Nachmittag in der Margaritaville-Bar mit quatschen und erzählen und das eine oder andere Bierchen, bzw. Margaritha läuft die Kehlen herunter.

Zwischendurch laufen wir ein wenig herum und da ich zufällig den Fotoapparat dabei habe, gibts auch noch ein paar Bildchen.


Gegen 19.00 werden wir uns mit meiner Halbschwester treffen, sie ist 11 Jahre jünger als ich und ich werde sie heute zum ersten Mal sehen. Ich bin wirklich aufgeregt und kanns kaum erwarten. Mein Dad ist total happy, dass er seine beiden Mädels zusammenbringen kann und so starten wir gegen kurz vor 19.00 mit einem Taxi zum Outback. Eigentlich könnte man die Strecke auch laufen, aber mein Vater kann leider nur sehr kurze Strecken gehen, deshalb fahren wir alle 3 zusammen.

Meine Schwester ist für 3 Tage von ihrem Arbeitgeber aus hier in Vegas zu einem Meeting, sie wohnt allerdings im Venetian und erwartet uns bereits. Es gibt ein grosses Hallo, das Eis ist sofort gebrochen und wir unterhalten uns so angeregt, dass wir erstmal gar nicht ans Essen bestellen denken.

Wir haben eine total nette Bedienung und als mein Vater ihr kurz die Umstände dieses Treffens erzählt, können wir natürlich sitzen bleiben, so lange wir wollen, was wir auch tun.

Irgendwann müssen wir uns aber trennen, meine Schwester muss fit sein am nächsten Tag und wir drei fahren mit dem Taxi zurück und stürmen dann das Casino – ich hab mir ja vorgenommen, den Jackpot zu knacken – das blieb aber erstmal leider mehr oder weniger erfolglos...

Irgendwann geht’s auch für uns ins Bettchen und der erste Vegas-Tag ist damit leider schon vorbei.

Gefahrene Meilen: ca. 70

Restaurant: Outback

Übernachtung: Flamingo - 38,50 $ pro Nacht und wenn man nur drin schläft, ist das vollkommen ok. Die Zimmer
mit King-bed sind relativ klein, die Double-Queens sind wesentlich geräumiger (wir hatten dieses Mal keinen Go-Room, sondern einen FAB-Deluxe-Room, der das Attribut deluxe nicht unbedingt verdient hat ;) )

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