24. Februar 2013

Some nice places beyond a wave

Ein Tag im Valley of Fire



Das Frühstück ist auch in diesem Best Western nicht schlecht, aber kein Vergleich zu dem in St. George. Ausserdem kostet dieses Hotel, das deutlich weniger gut in Schuss ist, gut das doppelte pro Nacht. Wir packen uns genügend Wasser ein, dazu ein halbes dieser Riesenbrote, ausserdem kommt ein Trailmix, etwas Obst und ein paar Riegel in den Rucksack. Zudem geladene!!! Akkus und hoffentlich funktionierende Batterien ;)

Jetzt gibt's bunte Steine satt und da drauf freuen wir uns wie die Kinder. Vergessen die kleine Enttäuschung von gestern, auf geht’s zu neuen Abenteuern
::;;FeL4;

In Overton erwartet uns aber gleich das erste Hindernis: Auf dem linken Standstreifen wird gerade ein brennendes Fahrzeug von der Feuerwehr gelöscht. Eigentlich könnten wir rechts dran vorbeifahren, aber 3 m Platz scheint nicht genug zu sein und so müssen wir leider kehrt machen. Da Overton aber ein überschaubarer Ort ist, macht das nicht viel und bald sind wir wieder auf dem richtigen Weg.


Im Valley of Fire angekommen fahren wir gleich durch bis zur White Domes Area, natürlich nicht, ohne vorher unseren Obulus in einen Umschlag zu stecken und in den dafür vorgesehenen Kasten zu werfen und den kleinen Abschnitt aufs Armaturenbrett zu plazieren. Den Geldbeutel haben wir auch brav wieder eingsteckt und nicht auf dem Autodach liegenlassen ;)

Wir fahren nicht bis zum letzten Parkplatz, wir bleiben am kleinen Parkplatz vorher stehen und laufen einfach auf der linken Seite querfeldein. Hier soll es wirklich bunt zugehen, ohne spezielle Ziele, wie Arches oder bestimmte Figuren wie Elephanten und so. Wir laufen einfach drauf los, lassen das GPS mitlaufen, damit wir auch wieder zurück finden (mittlerweile haben wir ja frische Batterien.....
:gg: )

Wir sind begeistert und finden das einfach toll, so ganz ohne eingezeichneten Trail hier herumzustromern. Hier herrscht der totale Farben-Overkill und es begeistert mich immer wieder, ich brauche nur die Fotos anschauen. Was für ein wunderbarer Ort
;dherz; 

Wahnsinn, was für Farben - und in jeder Ecke sehen sie anders aus:

 

Sogar die Kakteen passen farblich perfekt:

 


Wir laufen kreuz und quer und können uns einfach nicht satt sehen:

 

Auch einen wunderbar gefärbten Arch entdecken wir:

Nach zwei Stunden begenen uns tatsächlich ein paar Menschen – das erstaunt uns erst sehr, dann merken wir, dass wir auf einem der wenigen Trails gelandet sein müssen. Wir laufen einfach mal nach oben, wo die ganzen Leute herkommen und stellen fest, dass wir seitlich auf den White Domes Trail gestossen sind, oberhalb dieses Stückchens Filmkulisse. Auch hier gibt es tolle Fotomotive:

 

Noch kurz hier hoch, dann ist man am Parkplatz:

 

Am Parkplatz angekommen, nehmen wir die bequeme Variante und laufen auf der Strasse Richtung Auto, vielleicht kommen wir morgen nochmal her, das war extrem klasse hier in der Ecke::;;FeL4; 

Wir fahren weiter, um den Petroglyphs Trail zu laufen, aber nur die ersten paar sind in der Sonne, der Rest ist voll im Schatten und die Fotos werden nix besonderes.

 

Am Auto machen wir ein wenig Rast, dann geht es wieder zurück zum vorherigen Parkplatz, da gehen wir aber über die Strasse, um die Firewave zu sehen.


Der Weg ist einfach zu finden, und schon die Formationen auf dem Weg zur Mini-Wave sind toll.

Da Willy unterwegs oft stehen bleibt und filmt, bin ich lange vor ihm am Ziel – ich wusste ja schon lange, dass die feurige Welle nicht gross ist, aber soooo klein hätte ich nicht gedacht. Egal, schön anzusehen ist sie trotzdem, aber den Hype, den sie ausgelöst hat, definitiv nicht wert.

 

Ich umrunde das Ding und schau mir das ganze auch von unten an....nix deutet drauf hin, wie es oben aussehen könnte. Bis Willy mal endlich angetrödelt kommt, schaue ich mich links der Welle noch ausgiebig um, was ich da zu sehen bekomme, gefällt mir viel besser.

 

Irgendwie muss ich dabei immer an Schokolade denken :pfeiff:

Als Willy kommt, machen wir eine kleine Picknickpause, Mittag ist längst vorbei und wir sind richtig hungrig. Wir teilen uns ein halbes dieser Riesenbaguettes, das reicht, um den Hunger zu vertreiben.Lange bleiben wir einfach so sitzen und geniessen die Ruhe.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz zeigt sich das Valley of Fire nochmal in seiner ganzen Farbenpracht - ist das wunderschön hier ;;ebeiL_, - ich will gar nicht weg und knipse, was das Zeug hält

Auf dem Heimweg wird das Tal noch mal so richtig schön ins Abendlicht getaucht und auch kurz vor Overton sind die Farben herrlich, wenn es auch irgendwie diesig aussieht.

Overton selber ist ja auch ein ziemlich totes Kaff, das einzige Lokal, das uns einigermassen brauchbar erscheint (Sugar's), hat heute geschlossen – es kommt, wie es kommen muss: wir müssen tatsächlich zum Wirtshaus zum Goldenen M :EEK: ...und wie erwartet, schmeckt es uns einfach nicht, aber der Hunger treibt's rein.....Wir hätten uns wohl besser im Supermarkt nebenan mit ner Schüssel Salat oder sowas versorgt.....

Im Hotel unterhalten wir uns noch recht lange mit Debbie und Chris
.

Das Hotel ist klasse und sehr sauber und gepflegt, das ist wirklich eine tolle Möglichkeit vor Ort zu übernachten. Nun wissen wir auch, warum wir für Tag vorher kein Zimmer buchen konnten – es war zum einen ein Radrennen im Feuertal, zum anderen hat sich irgendein Hundeclub hier getroffen. Ein Werbefilm wird erst die Woche darauf gedreht, wer kommt und für was geworben wird, wussten die beiden gar nicht. Meist erfährt man es erst, wenn die Männer abends beim Bier sitzen und der Name des Herstellers immer mal wieder fällt, erzählt uns Debbie.

Wow – was für ein fantastischer Tag war das. Wir schauen uns ganz genüsslich alle Fotos an und freuen uns schon total auf den nächsten Tag.

Gefahrene Meilen: ca. 87 Meilen

gelaufenen: etliche...

Übernachtung: North Shore Inn - bekanntermassen erste Wahl in Overton und eine absolute Empfehlung
:!!

 

Und bitte dran denken: über den DA-Code buchen, dann gibts 10%

Essen: reden wir nicht drüber ;)

Weitere Aussichten:
:songelb: 

nach oben                                                                            weiter