Tunnel am SR9 ab 7.6.26 für grosse Fahrzeuge gesperrt
Wichtig für Wohnmobile: Fahrverbot auf dem Zion-Mt. Carmel Highway ab 7. Juni 2026
Der Zion-Nationalpark sperrt den
historischen Zion-Mt. Carmel Highway (SR-9)
inklusive des Tunnels für große Fahrzeuge. Die offizielle Regelung der Nationalparkverwaltung gilt ab dem 7. Juni 2026. Das bisherige
System mit Tunnel-Genehmigungen (Tunnel Permits) für übergroße
Fahrzeuge wird komplett eingestellt.
Maximale Maße für die Durchfahrt
Fahrzeuge und Gespanne, die mindestens eines dieser Limits
überschreiten, sind dauerhaft verboten:
Einzelfahrzeuge (RVs): Max.
10,90 m (35'9") lang, 2,39 m (7'10") breit, 3,45 m (11'4") hoch.
Gespanne: Max. 15,24 m (50')
Gesamtlänge, max. 7,92 m (26') von Kupplung bis Hinterachse.
Gewicht: Max. 22.680 kg
(50.000 Pfund).
Kleinere Camper, Vans und Standard-SUVs dürfen die Straße weiterhin befahren. Der Park selbst bleibt für große Wohnmobile weiterhin ausschließlich über den Südeingang
(Springdale) bis zum Visitor Center zugänglich. Eine Durchquerung von West nach Ost ist jedoch unmöglich.
Offizielle Ausweichstrecken für RVs
Um vom Süd-/Westbereich (I-15 / Springdale) zum Ostbereich (Bryce Canyon / Grand Canyon North Rim) zu gelangen, müssen Sie den Park weiträumig umfahren. Die Zion Nationalpark
Behörde empfiehlt zwei asphaltierte Hauptrouten:
Die Nord-Route (Richtung Bryce Canyon
/ Cedar City):
Von der I-15 am Anderson
Junction nach Norden bis zur SR-20.
Über die SR-20 nach Osten zum
US-Highway 89
wechseln und diesem nach Süden folgen.
Fahrzeit: Ca. 2,5 bis 3
Stunden (ca. 160 Meilen) von Eingang zu Eingang.
Wichtig:
Navigations-Apps leiten oft fälschlicherweise über die steilen Bergstraßen SR-14 oder SR-143 um – diese sollten mit großen RVs gemieden werden.
Die Süd-Route (Richtung Kanab / Page
/ Grand Canyon):
Südlich über den Highway 389 (Arizona
Strip) durch Colorado City fahren.
In Fredonia auf den US-Highway 89
Richtung Norden nach Kanab abbiegen.
Prüfen Sie vor der Abfahrt die genauen Fahrzeugmaße Ihres Miet-RVs und informieren Sie sich direkt beim National Park Service (NPS) über
aktuelle Straßenbedingungen: