Echo Park, Island Park Overlook und Fantasy Canyon
Das versteckte Herz der Canyons
Unser Tag begann am Morgen mit der Fahrt in den spektakulären, aber für normale Mietwagen nicht immer einfachen Strecke zum Echo Park mitten im Dinosaur National Monument. Über die lange, unasphaltierte und staubige Echo Park Road schlängelten wir uns tief nach unten in den Canyon. ] Unten angekommen, stockte uns der Atem: Hier treffen der Green
River und der Yampa River direkt vor dem gigantischen, senkrechten Steinkoloss des Steamboat
Rock aufeinander.
Kein Problem für unser Auto und im Nachhinein hätten da auch Fahrzeuge mit AWD und nicht so hoher Beinfreiheit fahren können. Das war wohl eher, um mögliche Klagen zu vermeiden. Die Strasse war
wirklich sehr einfach zu fahren.
Der Weg hinunter ins Tal:
Rial Chew Ranch:
Echo Park mit Steamboat Rock;
Wieder oben angekommen, steuerten wir den Island Park Overlook an. Von diesem
Aussichtspunkt aus blickt man aus schwindelerregender Höhe hinab auf eine riesige Flussschleife, in der sich der Green River wie ein glitzerndes Band um eine grüne Insel windet – eingerahmt von
den gewaltigen, geschichteten Canyonwänden.
Eine surreale Welt im Fantasy Canyon
Am Nachmittag haben wir den Nationalpark verlassen und das Terrain gewechselt. Ziel: der Fantasy Canyon, mitten im Nirgendwo des Uintah-Beckens.
Hier waren wir 2011 schon einmal – leider bei schlechtem
Wetter und mit einer ziemlichen Fehlplanung. Ich hatte damals die Größe des Dinosaur National Monuments völlig unterschätzt.
Dieses Mal war alles anders. Wind und Wasser haben hier aus weichem Sandstein filigrane, fast zerbrechlich wirkende Figuren geformt – Kobolde, Fratzen, bizarre Nadeln. Man läuft durch ein kleines
Labyrinth, das eher an ein Fantasy-Filmset erinnert als an die Erde. Und die Nachmittagssonne hat ihr Übriges getan – lange Schatten, dramatisches Licht, das die Figuren regelrecht zum Leben
erweckt hat. Diesmal haben wir den Fantasy Canyon wirklich gesehen. Es hat sich gelohnt, nochmal herzukommen.
Müde vom Staub der Pisten kehrten wir für unsere letzte Nacht nach Vernal zurück