San José Badlands und Chimney Rock

Die San Jose Badlands sind ein abgelegenes und weitgehend unbekanntes Wildnisgebiet im nordwestlichen New Mexico, etwa 15 bis 18 Meilen nördlich der Kleinstadt Cuba. Sie gehören zum San Juan Basin und liegen direkt an der kontinentalen Wasserscheide


Geologie:

Das Gebiet besteht aus der namensgebenden San Jose Formation, die vor etwa 54 bis 38 Millionen Jahren im Eozän entstand. Die Gesteinsschichten bestehen hauptsächlich aus weichem Schiefer, Sandstein und Siltstein. 
Formationen:

Typisch sind mehrfarbige Lehmhügel mit einer rissigen Oberfläche, die irgendwie durch ihre Falten an eine Elefantenhaut erinnert. Es gibt vereinzelt Hoodoos und balanced Rocks, die auf den Hügeln thronen. 
Farben:

Die Landschaft besticht durch ein Spektrum von Weiß- und Beigetönen bis hin zu intensivem Grau, Ocker und Dunkelrot. 
Flora & Fossilien:

Zwischen den Formationen wachsen knorrige Kiefern. Das Gebiet ist reich an Säugetierfossilien und versteinertem Holz. Außerdem finden sich angeblich vereinzelt Tonscherben der Anasazi-Kultur. Wir haben weder Fossilien noch Scherben entdeckt. Ansonsten gilt - bitte nichts von dort entfernen und mitnehmen.


Informationen für Besucher 

Das Areal wird vom Bureau of Land Management (BLM) verwaltet und ist frei zugänglich. 
Anfahrt:

Von Cuba aus folgt man dem Hwy 550 nach Norden, biegt auf die SR 96 und später auf die SR 112 ab, bis man die unbefestigte County Road 391 erreicht. Ein SUV mit guter Bodenfreiheit wird empfohlen. Bei Nässe sind die Pisten unpassierbar.
Wandern:

Es gibt keine markierten Wanderwege. Ein GPS-Gerät ist für die Orientierung im labyrinthartigen Gelände zwar nicht unbedingt erforderlich, so gross ist es nicht. Aber schaden kann es dennoch nicht.
Beste Zeit:

Die frühen Morgen- oder Abendstunden zeigen die Formationen in bestem Licht. 

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Unser nächstes Ziel ist die Ghost Ranch. Sie  ist ein 21.000 Hektar großes Bildungszentrum in Abiquiú, New Mexico, etwa 60 Meilen nordwestlich von Santa Fe. Sie ist weltberühmt für ihre spektakulären roten und gelben Felsformationen, die der Künstlerin Georgia O'Keeffe über Jahrzehnte als Inspiration dienten.

 

Der Chimney Rock Trail bei der Ghost Ranch  isteine beliebte Wanderung  und man hat  einen 360°-Panoramablick auf das Piedra Lumbre Basin, den Mount Pedernal und die farbenprächtigen Sandsteinplateaus.

Distanz:

Ca. 5 bis 6 km (Hin- und Rückweg).
Schwierigkeitsgrad:

Mittel. Der Weg führt größtenteils stetig bergauf, der letzte Abschnitt beinhaltet jedoch einen steileren, felsigen Aufstieg zum Plateau.
Höhenunterschied:

Ca. 180 bis 220 Meter, von einer Ausgangshöhe von 1980 bis 2160 Metern.
Dauer:

In der Regel ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Wegbeschreibung & Eintritt

Startpunkt:

Direkt hinter dem Besucherzentrum der Ghost Ranch (in der Nähe der Museen und des Corral Block).
Kosten:

10 US-Dollar Tagesgebühr pro Person. Besucher müssen sich vor und nach ihrer Wanderung im Besucherzentrum der Ghost Ranch melden.
Gelände:

Hochwüstenlandschaft mit Wacholder, Pinien und verschiedenen Kakteen. Der Weg ist gut markiert, aber fast vollständig ohne Schatten - Sonnenschutz und Hut nicht vergessen, sowie ausreichend Wasser. 
Hunde sind auf dem Wanderweg erlaubt, müssen aber an der Leine geführt werden.

 

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Bei der Ghost-Ranch gibt es Felsformationen, die uns sehr an den Capitol Reef Nationalpark erinnern. An einem der Hügel haben wir einen Arch entdeckt, wir haben ihn Georgia O`Keefe Arch genannt.

Mittlerweile (seit wann, weiss ich nicht) gibt es auf google maps auch einen Namen für diesen Arch: Talus Natural Arch, er wird auch Cateye Arch genannt. Uns gefällt unser Name aber besser. 

 

Zwischen der Ghost Ranch und Abiquiu gibt es einen tollen Viewpoint mit einem herrlichen Blick über den Chama River. Mit den herbstlich gelb gefärbten Blättern der Cottonwoods sieht das einfach nur wunderschön aus.