Auf dem Weg Richtung Socorro kommt man am Ventana Arch vorbei. Natürlich sind wir für das richtige Fotolicht genau zur falschen Zeit hier - der späte Nachmittag bis zum Sonnenuntergang wäre hier perfekt.

Auch an dem Ort Pie Town kommt man automatisch vorbei. Wir haben zwar keinen Pie probiert, obwohl die angeblech legendär sein sollen. Dafür haben wir ein wenig "Schrott" fotografiert.
Unser nächstes Ziel war das Very Large Array
Das Karl G. Jansky Very Large Array (VLA) ist eines der leistungsstärksten Radioobservatorien der Welt und befindet sich auf der Ebene von San Agustin in New Mexico. Es besteht aus 27 mobilen Parabolantennen, die in Y-Form angeordnet sind.
Das VLA ist bietet Einblicke in die Erforschung von schwarzen Löchern und Galaxien.
Standort:
Auf den Plains of San Agustin, etwa 80 km (50 Meilen) westlich von Socorro, nahe an der U.S. Route 60
Öffnungszeiten:
Täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr (Visitor Center und Außengelände).
Eintritt:
Tickets kosten ca. $8 bis $10 für Erwachsene (Kinder unter 13 Jahren sind kostenlos). Es wird empfohlen, Tickets vorab online zu kaufen, da der Handyempfang vor Ort extrem eingeschränkt ist. Bei unserem Besuch war überhaupt nichts los und wir konnten unsere Tickets bequem vor Ort kaufen.
Aktivitäten:
Self-Guided Walking Tour: Ein markierter Weg führt direkt zu einer der riesigen Antennen. Das können wir ausnahmslos empfehlen, diese Tour macht total Spass.
Visitor Center:
Es beinhaltet ein Museum, einen Kinosaal mit einem von Jodie Foster vertonten Dokumentarfilm und einen Souvenirshop.
Antennen: Jede Schüssel hat einen Durchmesser von 25 Metern und wiegt etwa 230 Tonnen.
Sie werden alle 3–4 Monate auf Schienen bewegt, um die Auflösung des Teleskops zu verändern (von 1 km bis zu 36 km Durchmesser).
Bekannt wurde das VLA vor allem als Drehort für Filme wie Contac mit Jodie Foster, Independence Day und Terminator - Die Erlösung.
Aktuell wird an der "Next Generation VLA" (ngVLA) gearbeitet, die über 200 Antennen umfassen soll.
Wichtiger Hinweis: Um die empfindlichen Messungen nicht zu stören, müssen Besucher ihre Mobiltelefone vor Ort komplett ausschalten oder in den Flugmodus versetzen. Drohnen sind strengstens verboten
Am Abend machten wir noch eine Fahrt zum San Lorenzo Canyon.
Der San Lorenzo Canyon ist ein Erholungsgebiet im Zentrum von New Mexico, bekannt für seine beeindruckenden Sandsteinformationen, darunter Hoodoos, Felsbögen und enge Schluchten. Er wird
gemeinsam vom Bureau of Land Management (BLM) und dem U.S. Fish and Wildlife Service verwaltet. Es wird kein Eintritt verlangt und man darf bis zu 14 Tage kostenlos campen. Wasser und Toiletten
gibt es nicht.
Die einzigartige Geologie des Canyons ist ein großer Anziehungspunkt für Fotografen, insbesondere während der „goldenen Stunde“ bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Sternenbeobachtung: Die abgelegene Lage und die geringe Lichtverschmutzung ermöglichen einen hervorragenden Blick auf die Milchstraße.
Lage:
Nordwestlich von Socorro und etwa 75 Minuten südlich von Albuquerque.
Fahrzeuganforderungen:
Ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder Allradantrieb wird empfohlen. Normale Pkw können bei trockenen Bedingungen oft bis zum Eingang des Canyons fahren, die Straße besteht jedoch aus einem sandigen Bachbett, das bei Nässe unpassierbar werden kann. Bei unserem Besuch war die Strasse in einem sehr guten Zustand, weder HC noch Allrad wäre nötig gewesen. Wie überall kann sich das aber jederzeit ändern.
Beste Reisezeit:
Frühling (März–Mai) und Herbst (September–November) bieten die angenehmsten Temperaturen. Meiden Sie den Canyon während oder nach starken Regenfällen aufgrund der extremen Gefahr von Sturzfluten.
Versorgung:
Die nächste Tankstelle, Lebensmittelgeschäfte und Wasserstellen befinden sich in Lemitar, etwa 21 km entfernt. Mobilfunkempfang ist im Canyon äußerst eingeschränkt oder nicht vorhanden.
Anreise:
Navigationssysteme liefern in diesem abgelegenen Gebiet oft falsche Wegbeschreibungen. Auch wir sind zuerst mit den Anweisungen von google maps falsch gefahren. Mit einem Blick auf die Karte, war es aber total easy, keine Ahnung, warum die Navigation von google maps uns falsch lotste.
So kommt man hin:
Man nimmt auf der I-25 die Ausfahrt 156 (Lemitar).
Dann folgt man der westlichen Parallelstraße (I25 Frontage Road) etwa 8 km nach Norden.
Biegen Sie in der Kurve links bei 34°13'22.5"N 106°55'19.7"W auf den unbefestigten Weg ab.
Nun folgt man der unbefestigten Straße für ca. 2 Meilen bis zu einem Schild mit der Aufschrift San Lorenzo Canyon, hier biegt man dann rechts ab und fährt weitere 2 Meilen bis zum Eingang.