Slick Rock Trail

Zweiter Anlauf im Glück – Der eindrucksvolle Slickrock Trail in den Canyonlands


Neuer Tag, neues Glück – und dieses Mal mit dem wichtigsten Dokument sicher im Rucksack verstaut. Nach dem unfreiwilligen Umweg am Vortag war der Senior Annual Pass das Allererste, was wir eingepackt haben.

 

Also nochmal auf in die Needles Section der Canyonlands. Schon die Anfahrt in diesen abgelegenen Teil des Parks ist ein Traum – die Straße schlängelt sich durch weite Täler, bis zum Parkeingang sind es etwa 45 Minuten. Am Kassenhäuschen gab es dieses Mal ein breites Lächeln von uns, der Pass wurde vorgezeigt, die Rangerin von gestern verzog keine Miene – und das Abenteuer konnte endlich beginnen.

 

Ziel des Tages: der Slickrock Trail.

Fast die gesamte Strecke läuft man auf nacktem, glattem Sandstein – daher der Name Slickrock. Schilder gibt es kaum, die Route wird durch kleine Steintürmchen, sogenannte Cairns, markiert.

 

Der Trail führt zu mehreren ausgeschilderten Aussichtspunkten mit einem unglaublichen 360-Grad-Blick über die bizarren, bunten Felsnadeln – die namensgebenden „Needles" – und tiefe Canyons. Und das Beste: Im Gegensatz zum oft überlaufenen Island in the Sky District haben wir hier die Canyonlands von ihrer wilden, einsamen und herrlich stillen Seite erlebt.

 

Jeder Schritt hat sich gelohnt. Und am Ende waren wir uns einig: Es war absolut richtig, diesen zweiten Versuch zu wagen.

 

 

Diese Wanderung hat es uns sofort angetan und gehört ab jetzt definitiv zu einer unserer liebsten Wanderungen in Utah. 

 

Den Wooden Shoe Arch sieht man von der Stasse auch ganz gut, leider war er bei uns noch im Gegenlicht. 

 

Da es erst früher Nachmittag ist, fahren wir noch nach Bluff. Bluff liegt knapp 26 Meilen südlich von Blanding. In Bluff gibt es direkt an der Mission Road ein paar Petroglyphs zu sehen. Parken kann man kurz auf der rechten Seite vor der Einfahrt zu einer Farm. Bitte so parken, dass man die Besitzer nicht stört oder deren Wege zuparkt.  Auf der linken Seite findet man dann an drei Stellen die Petroglyphs. Zwei der Stellen konnten wir entdecken, die dritte, hoch oben in den Felsen haben wir leider nicht entdeckt. 

 

In Bluff selbst stehen die Navajo Twins. Davor ist das berühmte Twin Rocks Cafe. Hier hätten wir sehr gerne etwas gegessen, denn die Navajo Fry Bread Tacos müssen sensationell gut sein. Leider hatte es schon geschlossen. Aber zumindest konnten wir die Twin Rocks mit dem fotogenen Oldtimer im Vordergrund ablichten. Innen sieht das Auto dementsprechend aus. Ich möchte nicht wissen, wer oder was da drinnen alles so lebt...