Bishop Castle, Phantom Canyon Road und Skyline Drive in Canon City

Das Bishop Castle ein komplett von Hand gebautes Projekt in Form einer Burg und liegt im San Isabel National Forest in der Nähe von Rye, Colorado.

 

Es  ist das  größte Ein-Mann-Projekt der USA und wurde von Jim Bishop über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren komplett ohne  Baupläne unnd ohne die Hilfe von Maschinen errichtet

 

1959   kaufte Jim Bishop das Grundstück für 450 Dollar im Alter von 15 Jahren. Eigentlich sollte nur das Haus der Familie dort  stehen, aber mit der Zeit entwickelte sich das Projekt  zu einem massiven Gebäude in Form einer Burg. Die Materialien bestehen aus lokalem Granit und recyceltem Metall. Jim Bishop verstarb im November 2024 im Alter von 80 Jahren; sein Sohn Daniel führt das Projekt und den Betrieb der Burg seitdem im Sinne seines Vaters fort.

 

Der Eintritt ist kostenlos, aber Spenden sind immer sehr willkommen.

 

Der Besuch erfolgt auf eigene Gefahrt, ein Schild warnt vor steilen Wendeltreppen und teilweise fehlenden Geländern. 

 

Mein Mann hat sich hochgetraut, aber selbst er - sonst absolut schwindelfrei - hatte Probleme da oben. Es ist eine ziemlich wacklige Angelegenheit. 

 

Die Highlights sind innen eine Art Ballsaal mit wahnsinnig schönen Buntglasfenstern. Aussen schmück ein Drache aus Metall das Dach.  Angeblich kann er mittels eines Brenners echtes Feuer speien, das haben wir aber nicht selbst gesehen. 

 

Das Gebäude ist mehr als 48 Meter hoch und die Türme sind durch Stege miteinander verbunden. 

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Die Phantom Canyon Road ist eine etwa 48 Kilometer  lange, unbefestigte Straße im Zentrum von Colorado, die Stadt Cañon City mit der historischen Goldgräberstadt Victor verbindet. Sie ist Teil des Gold Belt Scenic Byway.

 

Man fährt durch enge Schluchten, vorbei an markanten roten Felsformationen und durch verschiedene Vegetationszonen, wobei man einen Höhenunterschied von ca. 1.200 Metern  überwindet.


Die Fahrt führt durch zwei von Hand in den Fels gehauene Tunnel und über drei Brücken, darunter die historische Adelaide Bridge, die im National Register of Historic Places gelistet ist.

 

Die Straße ist unbefestigt  und teilweise recht schmal. Ein Fahrzeug mit höherer Bodenfreiheit wird empfohlen, aber bei  trockenen Bedingungen genügt ein 2WD-Fahrzeeug.
Wohnmobile  über 7,6 Meter (25 Fuß) Länge können hier aufgrund der engen Kurven und Tunnel nicht fahren.
Für die Fahrt sollte man mindestens 2 Stunden einplanen.
Es gibt weder Tankstellen, noch  Mobilfunkempfang. Oftmals gibt es  keine Leitplanken.

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Zu guter letzt fuhren wir bei Canon City noch den Skyline Drive.

 

DerSkyline Drive in Cañon City ist eine  spannende Strasse.  Sie ist eine knapp 5 km lange einspurige Einbahnstraße. Sie  verläuft auf dem Kamm eines schmalen Bergrückens und bietet tolle Ausblicke auf Cañon City.
Die Straße ist asphaltiert, hat allerdings  keineLeitplanken und sie fällt auf beiden Seiten hunderte Meter steil ab.  Man sagt von ihr, dass sie ein sogenannter "White-Knuckle Drive" (eine Fahrt mit weißen Knöcheln vor Anspannung).  Sie ist sehr schmal ist und nach dem Auffahren  muss man sie bis zum Ende durchfahren.
Sie  ist nur für PKW und kleine Wohnmobile (bis zu 20 Fuss) erlaubt. 
Der Zugang ist kostenlos. Die Straße ist ganzjährig tagsüber geöffnet, kann aber bei schlechtem Wetter oder Eisglätte gesperrt werden.
Die Einfahrt befindet sich westlich von Cañon City direkt an der U.S. Highway 50.

 

Erbaut wurde sie 1905 von etwa 60 Häftlingen des nahegelegenen Staatsgefängnisses.

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