Auf dem Weg zurück Richtung Denver besuchten wir an diesem Tag die Gilman Tunnels, den Soda Dam und den Teakettle Rock.
Doch zuvor machten wir noch kurz Halt an einem spektakulären Wohnhaus in Albuqueque, welches ich zufällig bei meiner Urlaubsplanung auf google maps entdeckt hatte - das sogenannte Spaceship oder Ufo House. Wir mögen solche verrückten Sachen.
Die Gilman Tunnels sind zwei historische, von Menschenhand geschaffene Tunnel im Jemez-Gebirge in New Mexico. Sie liegen im Sandoval County an der NM 485, etwa 8 Kilometer nordwestlich der Kreuzung mit der NM 4.
Aktivitäten:
Die Tunnel bieten eine tolle Aussicht auf den Guadalupe Box Canyon und einen Wasserfall direkt nach dem
zweiten Tunnel.
Anreise:
Die Strecke führt über eine schmale, asphaltierte Straße, die ursprünglich für eine Eisenbahnlinie
gebaut wurde. Der Asphalt endet kurz hinter den Tunneln, wo die Straße in die unbefestigte Forest Service Road 376 übergeht.
Wanderweg:
Der Gilman Tunnels Trail ist ein etwa 2 km langer Hin- und Rückweg, der als leicht eingestuft wird und
meist gepflastert ist.
Aktueller Status:
Die Tunnel wurden kürzlich nach umfangreichen Felsstabilisierungsarbeiten wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.
Historischer Hintergrund:
Die Tunnel wurden in den 1920er Jahren ursprünglich für die Santa Fe Northwestern Railway gebaut, um den Transport von Baumstämmen aus den Bergen zu ermöglichen. Sie wurden in den 1930er Jahren
vergrößert, um Platz für moderne LKWs zu schaffen. Nachdem eine Flut im Jahr 1941 die Gleise zerstört hatte, wurde die Strecke stillgelegt und in die heutige Straße
umgewandelt-
Fazit: Kann man sich ansehen, wenn man eh dran vorbeifährt. Extra hinfahren lohnt sich nicht. Es sei denn, man ist Eisenbahnfan.
Auf dem Rückweg hielten wir noch an, um etliche verrückte Halloween-Deko zu fotografieren. Das können Die Amis einfach.
Wieder zurück auf der NM 4 kommt man kurz darauf am Soda Dam vorbei.
Der Soda Dam entstand aus Travertin (Kalkstein), die sich über tausende von Jahren durch mineralreiche Heißwasserquellen gebildet hat.
Entstehung:
Das Wasser tritt entlang einer geologischen Verwerfung aus und lagert Kalziumkarbonat ab, wodurch eine dammartige Struktur entstanden ist.
Merkmale:
Die Formation ist etwa 15 Meter hoch und bildet eine natürliche Brücke sowie einen Wasserfall über dem Jemez River.
Lage:
Er befindet sich direkt an der New Mexico State Route 4, nördlich von Jemez Springs, und ist leicht zugänglich.
Auf dem weiteren Weg Richtung Norden liegt der Teakettle Rock im Santa Fé National Forest.
Der Teakettle Rock ist eine markante Sandsteinformation. Die etwa 10 Meter hohe Formation ähnelt einer Teekanne mit einem ausgeprägten Bogen als „Griff“ und einem „Ausguss“.
Wichtige Details für Besucher
Lage:
Er befindet sich an der Forest Road 103, etwa 24 Meilen südlich der kleinen Ortschaft Coyote, NM.
Zugang:
Der Ort ist öffentlich und kostenlos. Ein kleiner Parkplatz mit einer Einzäunung trennt die Straße von der Formation.
Anreise:
Von Norden über die NM 96, dann ca. 18 Meilen auf der FR 103 nach Süden/Südwesten.
Von Westen/Süden über die NM 126 (nahe Kuba) und dann auf die FR 103.
Hinweis:
Die Anfahrt erfolgt über unbefestigte Schotterstraßen, die bei Nässe oder Schnee tückisch sein können. Ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder Allradantrieb wird empfohlen. Bei unserem Besuch war die Strasse sehr gut in Schuss. Allerdings zog sich der Weg, weil es fürs Auge einfach keine Abwechslung gab.